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22. Dezember

22. Türchen,  geöffnet von den Konfis von St. Nikolai

Chiara, Hannah, Polly, Damian, Justus, Marc, Mattis, Sverre, es fehlt Jonas und Teamer Jonas Dube


Heute:  Weihnachts-Countdown – der Weihnachtsbaum von St. Nikolai steht

Danke Küsterin Ulrike Busch, den vielen Helfern der „St. Nikolai-Weihnachtsbaum-Gilde“  und Firma Brand für die Lieferung

Die Fotos (Dr. Mosig) zeigen, wie  sich ein normaler Tannenbaum der Firma Brand zu einem wunderbaren stolzen Weihnachtsbaum entwickelt und unsere Kirche für das wunderbare Fest vorbereitet. „es weihnachtet sehr“.

Geschichte des Weihnachtsbaumes

Der Weihnachts- oder Christbaum ist vielleicht das weltweit bekannteste Symbol des Weihnachtsfestes. Dabei ist der Brauch, einen geschmückten Nadelbaum aufzustellen - verglichen mit der über 2.000 Jahre zurückliegenden Geburt Christi - noch recht jung.

Wer den Weihnachtsbaum in der Geburtsgeschichte Jesu sucht, wird ihn dort nicht finden. Erst im 15. Jahrhundert wurden die ersten Christbäume aufgestellt. Martin Luther und andere Reformatoren erklärten ihn dann zum „Weihnachtssymbol der Protestanten“, dagegen gehörte die Krippe lange Zeit nur zur katholischen Weihnacht.

Auf der Suche nach den Ursprüngen der Weihnachtsbaum-Tradition wird man sogar weniger in der Bibel, sondern eher im Koran fündig: Maryam - Arabisch für Maria - wird von den Wehen überrascht und lehnt sich an einen Baum. Und dort, unter dem Schatten spendenden (Weihnachts)-Baum, kommt Isa - Arabisch für Jesus - zur Welt. Der Baum war allerdings eine Palme.

Der uns heute geläufige Weihnachtsbaum hat seinen Ursprung aber wahrscheinlich in der heidnischen Tradition. Zur Zeit der Wintersonnenwende holte man sich sogenannte Wintermaien ins Haus. Diese grünen Zweige waren ein Zeichen des Lebens, sollten Wintergeister vertreiben und versprachen Schutz und Fruchtbarkeit.

Im ausgehenden Mittelalter vermischte sich Heidnisches mit Christlichem. Ab dem Mittelalter begann man in der Kirche damit, in den Gottesdiensten biblische Szenen darzustellen, um die Menschen zu unterrichten. Beliebt war die Geschichte von Adam und Eva im Paradies. Für die Paradies-Geschichte brauchte man natürlich einen 'Paradiesbaum'. Dieser musste immergrün sein - es musste also ein Nadelbaum her. Als Frucht der Erkenntnis wiederum habe zunächst ein roter Apfel herhalten müssen: Die Geburtsstunde des späteren Weihnachtsbaumes.

Eine erste Erwähnung findet ein geschmückter Baum übrigens im Zusammenhang mit einer Bäckerzunft Freiburgs im Jahr 1419. Eindeutig sind die Anfänge jedoch nicht: Das lettische Riga etwa feierte 2010 das 500. Jubiläum des geschmückten Weihnachtsbaumes.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts wurde der Brauch - zuerst in den Städten, dann auf dem Land - zu einem festen Bestandteil des Weihnachtsfestes in Deutschland.